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Besuch aus der Partnergemeinde „El Divino Retendor“ / Bucaramanga vom 30. Mai bis 13. Juni

Liebe Gemeinde, liebe Freunde der Kolumbienhilfe,

mit großer Freude konnten wir die Delegation aus unserer kolumbianischen Partnergemeinde begrüßen. Pfarrer Sergio Talero mit seiner Frau Belky Hernandes, Pfarrer Israel Martinez mit seiner Frau Loraci Kopp und die Gemeindehelferin Stella Paz Olave konnten 14 ereignisreiche Tage in unserer Gemeinde verbringen. Als Erstes möchten wir uns bei allen Mitwirkenden ganz herzlich bedanken. Angefangen vom Bucaramangateam, dass diese Tage organisiert hat, über die Gastfamilien Albani, Arnold und Grambow, über die Familien, die unsere Gäste zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten begrüßt und verköstigt haben sowie die fleißigen Helfer/innen und Begleiter/innen zu den Ausfahrten bis zu den unentbehrlichen Übersetzerinnen und nicht zuletzt denen, die uns finanziell unterstützt haben. Sie alle haben dazu beigetragen, dass der Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde und von Gottes reichem Segen begleitet war. Natürlich war für unsere kolumbianischen Freunde als Lutherische Christen das 500. Jubiläum der Reformation ein sehr wichtiges Ereignis. Der Besuch der Wartburg und der Stadt Eisenach sowie der Besuch der Stadt Wittenberg mit dem Umzug zu Luthers Hochzeit waren für unsere Freunde echte Höhepunkte.

Wir haben auch unsere Landeshauptstadt Dresden besucht, wobei neben dem touristischen Programm, wie Zwinger,  Frauenkirche und  Fürstenzug, auch die Gemeindearbeit ein wichtiges Thema war. Wir konnten bei einem Treffen mit OKR Oehme, dem Verantwortlichen für ökumenische Kontakte der Landeskirche Sachsen unser Bucaramangaprojekt vorstellen, weitere wichtige Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen.

 

Natürlich haben wir auch unsere Heimatstadt Chemnitz erkundet. Neben einer Stadtführung und der Gelegenheit zum Einkaufen konnten wir eine Behindertenwerkstatt der Stadtmission Chemnitz e.V.  besuchen. Unsere Gäste waren von den Möglichkeiten für die Förderung und Betreuung von behinderten Menschen sehr beeindruckt. Ein weiterer wichtiger Höhepunkt war der Gemein-deabend mit den Unterstützern und den Paten. Sergio Talero und Israel Martinez haben die Arbeit in ihrer Gemeinde und das Projekt der Patenkindern vorgestellt. Sie haben auch über die nach wie vor schwierige Lage der „Desplazados“, der Landvertriebenen und die schwierige Situation der lutherischen Kirche in Kolumbien berichtet.  Es wurden Geschenke für die Gemeinden in Adelsberg und Kleinolbersdorf-Altenhain an Pfarrer Förster sowie die Geschenke der Kinder an ihre Paten überreicht.

Es gab daneben noch viele weitere Begegnungen, wie das Treffen des Unterstützerkreises für Stella, den Besuch von Grundschule und Kindergarten sowie  Gespräche zur weiteren Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden. Unsere Gäste haben gemeinsam mit uns Gottesdienst gefeiert und auf einer Wanderung von Adelsberg nach Kleinolbersdorf unsere Heimat ein klein wenig kennen gelernt. Das gegenseitige Kennenlernen stand auch bei den schönen gemeinsamen Abenden in den Gastfamilien und  Gastgebern aus der Gemeinde im Vordergrund. Es wurde zusammen gegessen, wobei die deutschen „salchichas“ (Würstchen) besonderen Anklang fanden. Es wurde zusammen getanzt, gelacht und gefeiert. Natürlich muss auch der Besuch in Berlin eine Erwähnung finden. Es war ein schöner Tag in der Hauptstadt, mit dem Besuch des Berliner Doms, dem Brandenburger Tor und der Holocaust Gedenkstätte. So waren alle Tage voll von neuen Eindrücken und Erlebnissen. 

Gespräch mit dem Bucaramanga-Team

 

Für Sergio Talero, Belky Hernandes und Stella Paz Olave, die zum ersten Mal in Deutschland waren, hat sich damit ein Herzenswunsch erfüllt. Wir alle dürfen mit tiefer Freude und Dankbarkeit zurück blicken und Gott dafür danken, dass dieser Besuch möglich geworden ist. Wir alle haben wichtige neue Erfahrungen gemacht und konnten viel voneinander lernen.  Trotz der großen Entfernung zwischen Chemnitz und Bucaramanga sind wir Brüder und Schwestern im Glauben und wir geben einander Trost und Hoffnung.                                                

Mike Grambow

 

 

 

 

Familienfreizeit in Thiessow – zwei Berichte:

Eine Woche Gemeindefreizeit auf der Insel Rügen                                            

Die Überraschungen gingen schon auf der Fähre los, weil wir uns dort zufällig trafen. Nach ca. 6h Autofahrt  kamen wir an unserem Rüstzeithaus an und bezogen unsere Zimmer. Wir bekamen am Abend unser erstes Essen von unserer Köchin  Susie Benz aus Hennersdorf, das Essen hat in der ganzen Woche super lecker geschmeckt.

 

Jeden Morgen hat eine andere Familie für alle eine Andacht gehalten. An 3 Tagen trafen wir uns, um über „Nehe-mia“ nachzudenken. Die Themen begannen mit einem lustigen Spiel, dann folgten die Bibelarbeiten in Gruppen. Ab Mittag hatte jede Familie Zeit, an den Strand zu gehen oder andere Ausflüge zu machen. Steine haben wir auch einmal bemalt.

 

An 2 Tagen waren riesige Wellen und keiner durfte ins Wasser – wie schade!!! Es gab aber  einen schönen Eis-Stand und eine Dönerbude, an denen die Kinder jeden Tag Schlange standen. Am Freitag feierten wir wieder einen Bunten Abend, an dem jeder sein Können zeigen durfte. Es gab lustige Spiele, Lieder und ein tolles Theaterstück von ,,Schneewittchen und den drei coolen Kids“, das wir Mädchen mit Unterstützung eines Papas aufführten. Es war eine tolle Zeit und wir freuen uns schon auf Thiessow in zwei Jahren.

                                                              Eure Debora Grötzschel und Adele Förster

 

Rüstzeiterinnerungen

Eigentlich aufgebrochen nach Bad Doberan haben alle dann doch den Weg nach Thiessow gefunden, dem neuen Ort für die Familienrüstzeit unserer Kirchgemeinde. Hier haben Schuberts ein tolles neues Heim entdeckt, das bei allen Teilnehmern richtig gut angekommen ist. Renovierte Zimmer und große Aufenthaltsräume, der Essbereich im EG, kleine vollwertige Küchen auf den Etagen, Parkplätze am Haus, ein großer Garten mit allerlei Möglichkeiten und – nur 300 m vom herrlichen Thiessower Strand entfernt. Besser konnten wir nicht untergebracht sein und die wunderbare Küche von Susie Benz aus Hennersdorf hat dem Wohlbefinden noch einen Küchenstern verliehen. 

Kennenlernrunden hat sicher jeder schon einmal erlebt, unsere in Thiessow war sehr schön und die Vorstellung aller fand in Form von „Familiensandburgen“ am abendlichen Strand statt. Bereits hier entstand ein vertrautes Miteinander und der Grundstein für viele lustige Runden war gelegt. Thematisch waren wir persönlich sehr positiv überrascht, hatten wir beide doch so gut wie noch nichts von Nehemia, seinem Bauen, Wirken und seiner Bedeutung für das alttestamentliche Jerusalem gehört. Die 3 Bibelarbeiten begannen mit anregenden Gruppenspielen und wir haben uns dann die interessanten Inhalte teils erarbeitet, teils von Daniel Förster in den zeitlichen und biblischen Kontext gestellt bekommen. Wir empfanden das als eine gute Anregung für uns, sich auch wieder einmal mit den sonst nicht so im Focus stehenden Kapiteln der Bibel zu beschäftigen.

 

Die Teilnehmerschar war bunt gemischt. Mit 52 Leuten, nahezu hälftig in Kinder und Erwachsene aufgeteilt, hatten wir einen tollen Mix und für die entsprechende Stimmung beim Essen war auch gesorgt. Es war richtig „Leben in der Bude“ und schnell war ein wunderbarer Rüstzeitgeist entstanden.

 

Die Erfahrung, mit knapp 50 Menschen, die sich kennen, am Strand zu sein, war für uns völlig neu und hat viel, viel Spaß gemacht. Bekanntlich ist das Wetter an der Ostsee, noch dazu Ende Juni, nicht immer voll ferientauglich, aber auch damit hatten wir Glück. Überwiegend sonnig, 3 Strandtage, die wir auch ausgiebig genutzt haben, und mit nur einem halben Tag Regen, war wettertechnisch alles in bester Ordnung. An dieser Stelle möchten wir dem Team mit Daniel, Damaris und Anna ganz herzlich Danke sagen für diese einmalige Woche. Wir freuen uns sehr auf die nächste Familienrüste an Thiessows Strand.

                                                                                   Anette und Cornelius Dachsel

Unsere Gemeindepädagogin verabschiedet sich!

Liebe Gemeinde!

Inzwischen hat es sich ja schon herumgesprochen, dass mein Dienst in den Gemeinden Adelsberg und Kleinolbersdorf  Ende Juli endet. Aber nun will ich auch persönlich auf diesem Wege noch ein paar Zeilen dazu schreiben und euch ein bisschen an dem wieso, weshalb und warum teilhaben lassen.

Damaris zur Kinderfreizeit in Pockau

Die letzten 5 Jahre vergingen wie im Fluge – es fühlt sich für mich so an, als wäre ich schon viel länger da, was sicherlich auch daran liegt, dass ihr mich so herzlich und offen in die Gemeinde aufgenommen habt und ich mich von Anfang an sehr wohl bei euch gefühlt habe.

Damaris mit der JG auf Freizeit

Dafür bin ich euch wirklich sehr dankbar, auch für all die engagierte Mithilfe Ehrenamtlicher in meinem Arbeitszweig, ohne die manche Aktion so nicht möglich gewesen wäre. Meine Arbeit in den Gemeinden hat mir sehr viel Freude gemacht – ich habe viel zurückbekom-men an schönen Momen-ten mit euch und durfte Kinder und Jugendliche im Glauben wachsen sehen. Das war wirklich ein Privileg. Und doch hat mich in den letzten Jahren eine innere Unruhe immer wieder umgetrieben – eine Sehnsucht nach „mehr“. Ich habe immer mal wieder Phasen gehabt, wo ich mich gefragt habe, ob ich hier am richtigen Platz bin mit meinen Fähigkeiten und dem, wofür mein Herz schlägt. So richtig greifbar war aber nicht, was ich eigentlich will und wo es sonst hingehen soll. Zum einen war da der Wunsch, noch mehr aus meinen musikalischen Fähigkeiten zu machen. Zum anderen habe ich in den letzten Jahren immer wieder neue Seiten an Gott kennen lernen dürfen, die mir Sehnsucht gemacht haben, da noch tiefer einzusteigen, ihn noch besser kennen zu lernen und mir Zeit für meine eigene Beziehung zu ihm zu nehmen.

Außerdem habe ich gemerkt, dass der Beruf einer Gemeindepädagogin für mich schnell die Gefahr birgt, in ein „Hamsterrad“ des Arbeitens hinein zu kommen. Die Fülle an Aufgaben (und ich wollte alles möglichst gut machen) hat mich manchmal ganz schön erschlagen und es gab Phasen, wo ich gefühlt nur von einer Veranstaltung zur nächsten gehetzt bin. Das hat mich sehr unzufrieden gemacht und darunter hat natürlich dann auch die Qualität meiner Arbeit gelitten und auch meine Lebensqualität. Angebote, die ich hätte weglassen können, da ich sie ehrenamtlich mache (JG-Band, Mädels-Hauskreis, Lobpreisabende…) wollte ich aber auch nicht missen, da sie mir als besonders wichtig erschienen.

Damaris zur Familienfreizeit 2013 in Bad Doberan

Dann kam Ende letzten Jahres auch noch die Diagnose, dass sich durch Überlastung der Stimmbänder Knötchen gebil-det haben und da dringender Handlungsbedarf besteht, wenn ich meinen Beruf weiter ausüben und vor allem auch weiterhin singen können will. Das war für mich auch nochmal ein Dämpfer und ein Punkt, an dem ich nachgedacht habe über die Art, wie ich eigentlich mit mir selbst umgehe.

Inzwischen nehme ich Logopädie und auch Gesangsunterricht in Anspruch, aber ich merke, dass ich es im laufenden Alltag einfach nicht schaffe, viel zu ändern und das Problem nicht so einfach zu lösen ist, da man sehr zeitintensive Übungen machen muss und beim Sprechen vor der Gruppe an sehr viel denken muss, was mir dann in der Praxis immer wieder nicht gelingt. Diese und auch noch andere Gründe haben mich Anfang des Jahres zu der Entscheidung gebracht, dass einfach eine Auszeit dran ist. Ein Jahr, in dem ich mir ganz für Gott Zeit nehme, mich noch einmal neu von ihm verändern und ausrichten lasse und ihn frage, was er weiter mit meinem Leben vor hat. 

Ab Oktober werde ich ein Jahr im Gebetshaus in Augsburg verbringen. Das ist ein Ort, an dem 24 h am Tag Gott gelobt und gebetet wird. Ich werde dort vor allem selbst viel Zeit in Gottes Gegenwart verbringen, mich in meinen musikalischen Fähigkeiten weiterentwickeln können, aber auch praktische Dienste im Gebetshaus verrichten.

zur Konfi-Freizeit 2017 in Schmiedeberg

Ich bin gespannt, was Gott für dieses Jahr für mich vorbereitet hat und wo er mich danach hinführen wird. Das ist jetzt wirklich noch völlig offen. Wer weiß – vielleicht treibt es mich ja auch zurück in die Heimat - J. Der Abschied aus Adelsberg fällt mir wirklich schwer – ich denke an so viele schöne gemeinsame Erlebnisse zurück. Im Gebet werde ich euch weiter begleiten (dafür habe ich ja nächstes Jahr viel Zeit).

 

Damaris und Rudi Rabe aus dem XXL-Kindergottesdienst

Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr Got-tes Segen und Wirken in den beiden Ge-meinden und eurem persönlichen Leben erlebt und immer wie-der nach seinem Plan für euch fragt. Ich bete dafür, dass Gott den/die richtige/n Nachfolger für mich nach Adelsberg und Kleinolbersdorf schickt!

 

Seid gesegnet! 

Eure Damaris

Rückblick auf den Weg der neuen Glocken zur Kirche

 Die Glocken werden von Innsbruck kommend nach Adelsberg gebracht  

Viele helfen beim Schmücken des Wagens und der Glocken mit

Vierspännig und unter großer Anteilnahme werden die Glocken zur Kirche gebracht.

Der Kirchenvorstand freut sich über die Ankunft der Glocken.

 

Zur Glockenweihe werden sie in dem Altarraum gebracht

 

..., später in den Turm gehoben …                      ...und im Glockenstuhl gehängt.

 

 

 

 

Film zum Glockenguss und zur Glockenweihe

Über den Glockenguss ist ein Film entstanden. Dieser soll mit den zu erwartenden Aufnahmen vom Festumzug und von der Glockenweihe wieder als DVD herausgegeben werden. Die Filme können ab Ende Oktober gegen eine  Spende von 10,00 € im Pfarramt erworben werden. Die Gelder kommen dem Glockenprojekt zugute.

Einholung der Glocken und Glockenweihe

Im Rahmen der Kirmesfeier werden die Glocken am 15. Oktober in einem Festumzug zur Kirche gebracht. Der Umzug startet um 13:15 Uhr an der Adelsbergstraße 185. Wer möchte ist herzlich eingeladen, sich dem Festumzug zur Kirche anzuschließen. Die Weihe der Glocken wird am Sonntag, dem 16. Oktober im Gottesdienst zum Kirchweihfest erfolgen.

 

Die neuen Glocken von Adelsberg

Mehr als 50 Gemeindeglieder hatten sich nach Innsbruck aufgemacht, um am 15. Juli den Glockenguss für das Adelsberger Geläut in der Glockengießerei Grassmayr mitzuerleben. Es wurde für alle eine sehr eindrückliche Erfahrung. Schon die Atmosphäre beim Empfang und während der Führung durch die Räume des Museums und der Werkstatt wirkte sehr einladend. Die Firma Grassmayr ist der älteste Familienbetrieb in Österreich, seit 1599 befindet sich die Glockengießerei in Familienbesitz.

die Glockengießerei Grassmayr

Johannes Grassmayr führt in 14. Generation die Geschäfte, sein Bruder Peter ist als Gussmeister für die Arbeit in der Werkstatt verantwortlich. Ihr Vater Christoph Grassmayr ist mit 75 Jahren immer noch dem Betrieb verbunden, führt durch das Museum und moderiert für die Gäste das Geschehen beim Gießen der Glocken.

Grassmayer jun. führt durch das Glockenmuseum

Es war zu spüren, dass hier Menschen nicht nur mit Sachkompetenz ihrer Arbeit nachgehen, sondern mit Liebe und Hingabe ihr Handwerk betreiben und sich bewusst sind, dass sie Werte schaffen, die mit Transzendenz in Berührung stehen. Deshalb beginnt jeder Glockenguss in der Glockengießerei Grassmayr mit Gebet. In zwei Gruppen wurden wir von Mitgliedern der Familie durch das Museum und die Werkstatt geführt. Wir erfuhren, wie eine Glocke entsteht, warum Bronze das bessere Material ist und dass die bisher größte Glocke, die bei Grassmayr gegossen wurde, 15 Tonnen wiegt und in Israel auf dem Berg Tabor erklingt.

die Glocke wird gegossen

 

Etwa aller vier Wochen und das jeweils am Freitagnachmittag werden je nach Auftragslage neue Glocken gegossen. Am 15. Juli  sind es 11 Glocken gewesen. Ein vollständiges Geläut mit 5 relativ großen Glocken für eine Gemeinde in Arlberg, jeweils eine Glocke für Gemeinden in Brandenburg, Südtirol und  Ru-mänien und drei für Adelsberg, wobei die kleinste Glocke im Guss zu unserem Geläut gehörte. Zu Beginn des Gusses sprachen die vier anwesenden Pfarrer der beteiligten Gemeinden ein Gebet und erbaten Gottes Segen für die Arbeit, die Arbeiter und die Gemeinden, in denen die Glocken einmal die Menschen zum Gebet rufen sollen. Der Guss selbst dauerte etwa 45 min.

Vor etwa 150 Gästen wurde die flüssige Bronze, die auf etwa 1100° C erhitzt werden musste, in die einzelnen Gussformen gefüllt. Nach Abschluss der Arbeiten bat der Gussmeisters, das Lied „Großer Gott wir loben dich“ anzustimmen, um für das Gelingen der Arbeiten zu danken.  Im Anschluss waren alle Gäste gemäß der Tradition der Fa. Grassmayr zum „Guss-Schnapsl“ in den Garten geladen. Am 18. August erfolgte die Abnahme der Glocken durch Herrn Schumann, den  Glockensachverständigen unserer Landeskirche. Es wurden keinerlei Beanstandungen festgestellt, so dass der Einbau der Glocken durch die Fa. Heidenauer Glockenläute- und Elektroanlagenbau erfolgen kann.

 

ein Teil der Adelsberger Gruppe