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Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Mittwoch, 7. Dezember 2016

Die Güte des HERRN ist’s, dass wir nicht gar aus sind.
Klagelieder 3,22

Unser Herr hat mir seine Gnade im Überfluss geschenkt und mit ihr den Glauben und die Liebe, die aus der Verbindung mit ihm erwachsen.
1.Timotheus 1,14

Termine in dieser Woche

10. Dezember 2016   14:00 Uhr   Adelsberg   Spätlese (Seniorenkreis)
10. Dezember 2016   19:30 Uhr   Kleinolbersdorf   Mütterkreis
11. Dezember 2016   3. Advent

Die Freiheit nehm´ ich mir!

Eine leicht bekleidet Frau zückt ihre Geldkarte und bezahlt damit ihren Drink. Diese Freiheit gewährt ihr ihre VISA-Card, so die Botschaft im Werbespot. Unter Freiheit verstehen wir, selbstbestimmt und eigenständig agieren und entscheiden zu können. Dabei hat Freiheit auch ihre Grenzen. Sie werden z.B. vom finanziel-len Limit der Geldkarte gesetzt. Oder meine Freiheit  wird eingeschränkt, wenn sie für meine Mitmenschen unzumutbar wird. Genaueres regeln dann Gesetze. Derzeit wird in unserem Land diskutiert, wieweit unser Sicherheitsbedürfnis Freiheiten einschränken darf.

„Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ (2. Korinther 3,17; Monatsspruch für Oktober) Damit weist der Apostel der Freiheit einen Raum zu, innerhalb dessen sie sich entfalten kann. Dieser Raum wird vom Geist Gottes gebildet und zugleich begrenzt. Nur unter der Herrschaft des Geistes kann sich aus Sicht des Paulus wahrhafte Freiheit entfalten. Der Apostel sieht den Menschen, wie er gefangen ist in Zwängen und Ängsten, in Abhängigkeiten und Verstrickungen. Frei davon wird, wer sich an Jesus Christus bindet und dessen Geist an sich wirken lässt. Im Wirkungsbereich dieses Geistes wird unsere Freiheit nicht zum Egoismus, zur Zügellosigkeit oder zur Beziehungskälte verkommen. Vielmehr sorgt Gottes Geist dafür, dass wir die gewonnene Freiheit nutzen, um eigenverantwortlich unser Leben so zu gestalten, wie es der Gesinnung Jesu entspricht. Menschen, die sich auf solch einen Weg  einlassen, reifen so zu wahrhaften Persönlichkeiten.

Beeindruckend wie z.B. Nelson Mandela in seinem Ringen um Versöhnung in seinem von Rassismus und Apartheit geschundenen Land Südafrika dieser Gesinnung Jesu versucht hat zu folgen. Noch während seiner Gefangenschaft hat er die Freiheit erfahren, die aus dem Geiste Gottes erwächst. Als er nach Jahrzehnten aus dem Gefängnis entlassen wurde, hat er gesagt: „Als ich aus der Zelle durch die Tür in Richtung Freiheit ging, wusste ich, dass ich meine Verbitterung und meinen Hass zurücklassen musste, oder ich würde mein Leben lang gefangen bleiben.“  

Im Namen aller Mitarbeiter und Kirchvorsteher grüßt Sie herzlich
Ihr Pfarrer Daniel Förster