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Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Sonntag, 19. Mai 2019

Sieht Gott nicht meine Wege und zählt alle meine Schritte?
Hiob 31,4

Kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.
Hebräer 4,13

Termine in dieser Woche

18. Mai 2019   18:00 Uhr   Euba   Gottesdienst
19. Mai 2019   Kantate
19. Mai 2019   10:00 Uhr   Adelsberg   Gottesdienst

Sterne als Wegweiser

Teufelswerk
(Text: Tobias Petzoldt, aus „Ein für alle Mal“)

Auf Teufel komm raus, so reden wir,
und es sieht so aus, als wäre er herausgekommen.
Denn es wird schon etwas dran sein,
wenn es heißt: Der Teufel ist los.

Es heißt, er wurde gesehen - einige hatten ihn an die Wand gemalt.
Auch wird berichtet, dass er gern seine Runde dreht ­ die Rede ist von Teufelskreisen. Und vom Teufelsbraten auf der Speisekarte
kennen wir auch seinen scharfen Geschmack.

Hat uns der Teufel schon geholt? Alles ist möglich.
Wir müssen nur wollen. Mach aus Steinen Brot.
Jener aber, der in der Wüste hungrig war, erklärt dem Teufel:
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.

Auf Teufel komm raus, so sagen wir, und wünschen uns doch,
er würde uns nicht länger durcheinander bringen.
Es heißt, der Teufel liebt Einzelheiten ­ oft steckt er im Detail.
Und anscheinend verdient er wenig: Von armen Teufeln ist oft die Rede, von reichen nie, weiß der Teufel, warum. Ist denn bei uns die Hölle los?
Alle Reiche, alles Reiche: Alles kann dein sein. Gib mir nur dein Gewissen.
Jener aber, der sich beim Blick auf unsere Welt im Felsengrab umdrehen würde, wenn er nicht erstanden wäre, spricht: Fort mit dir, Satan.

Auf Teufel komm raus, so sagen wir, doch wenn man vom Teufel spricht,
braucht man sich nicht zu wundern, wenn der, toi, toi, toi und dreimal
auf den Holzweg geklopft, uns reitet, seine Hand im Spiel hat
und uns das Leben zur Hölle macht. Pfui Teufel.
Statt aber den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben und als pferdefüßige Teufelskerle in drei Teufels Namen in des Teufels Küche Satansbraten zu flambieren, gilt es, als Salz dieser Erde dem Bösen die Suppe zu versalzen,
Satan die Hölle heiß zu machen.

Denn mit jenem, der aufstand um des Lebens Willen,
erbitten wir: Erlöse uns, von dem Bösen.
(zu Matthäus 4, 1-11; Evangelium zum Sonntag Invokavit)  


Eine gesegnete Passions- und Osterzeit wünscht im Namen aller Mitarbeiter und Kirchvorsteher
Ihr Pfarrer Daniel Förster