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Strukturreform: Entscheidung für den Namen „Ev. - Luth. Christuskirchgemeinde Chemnitz“

Viele Gespräche und Beratungen haben die Kirchenvorstände in den letzten Wochen führen müssen, wichtige Entscheidungen sind dabei getroffen worden. Zur gemeinsamen Beratung am 19. Januar in Reichenhain einigten sich die Kirchenvorstände auf „Ev.- Luth. Christuskirchgemeinde Chemnitz“ als Namen für die ab 1.1.2020 vereinigte Kirchgemeinde, die aus den vier Gemeinden Adelsberg, Kleinolbersdorf-Altenhain, Reichenhain und Euba hervorgehen wird.

 

Am Ende war es eine deutliche Mehrheit, die der Bezeichnung „Christuskirchgemeinde“ gegenüber „Versöhnungskirchgemeinde“ den Vorrang gab. Vorausgegangen war eine intensive Diskussion, bei der zunächst die Ergebnisse der Befragung aus allen vier Gemeinden vorgestellt und noch einmal die Argumente für beide Vorschläge abgewogen wurden. Das Bekenntnis zu Christus als das, was uns als Kirche ausmacht, wurde ebenso herausgestellt wie die Sorge, dass das Wort Versöhnung für Menschen, denen die theologische Fülle dieses Begriffes unbekannt ist, missverständlich wirken könnte. Für den Versöhnungsnamen sprach vor allem die Programmatik, die für das Selbstverständnis einer missionarischen Gemeinde wegweisend sein kann. Von dieser  Programmatik schreibt der Apostel Paulus in 2. Korinther 5: „Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber. … So sind wir nun Botschafter an Christi statt und bitten an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott.“

Im Gespräch wurde uns deutlich, dass Versöhnung im christlichen Sinn nicht von Christus zu trennen ist. Auch der Bibelvers bezieht beides eng aufeinander, und eine Christusgemeinde wird ihrem Namen vor allem darin gerecht, dass sie als „Botschafter an Christi statt“ Menschen zum Glauben einlädt. Insofern war die Diskussion um den Gemeindenamen ein erster Anstoß, über unser Selbstverständnis als vereinigte Kirchgemeinde nachzudenken, um daraus weiterführend ein Leitbild zu entwickeln. Dabei wollen wir uns vom Gedanken der Versöhnung und von dem biblischen Wort aus 2. Kor 5 inspirieren lassen. Insgesamt war der Prozess der Entscheidungsfindung zum Namen der zukünftigen Gemeinde ein Lichtblick dahingehend, dass sich eine Strukturreform nicht nur um Zahlen und Organisatorisches zu drehen hat, sondern dass darin auch geistlich-theologische Fragen zu bewegen sind.

Die organisatorischen Dinge zu klären, erfordert weiterhin viel Kraft und Zeit. Verschiedene Arbeitsgruppen sind damit befasst. Sie überlegen, wie in der zukünftigen Großgemeinde die Zusammenarbeit von Kirchenvorstand und Ortsausschüssen erfolgen kann, wie die Verwaltungsaufgaben sinnvoll zu strukturieren sind oder wie ein gemeinsamer Gemeindebrief und Internetauftritt aussehen kann. Auch an den Vertragstexten, die sowohl die Schaffung des Schwesternverbundes in der „großen Region“ als auch die Vereinigung der vier Gemeinden vor Ort regeln sollen, wird intensiv gearbeitet.

Daneben sind auch in der „großen Region“ mit den Kirchenvorständen aus Einsiedel, Harthau, St. Michaelis und der Lutherkirchgemeinde die Beratungen weitergegangen. Dort geht es vor allem darum, sich auf einen Vertragstext zur Bildung eines Schwesternkirchverhältnisses zu einigen und die Art der zukünftigen Zusammenarbeit zu planen. Beschlossen wurde, dass unsere Kirchgemeinde die Rolle der anstellenden Kirchgemeinde übernimmt. Damit kommt dem neu zu bildenden Kirchenvorstand die Verantwortung für alle Mitarbeiter im Verkündigungsdienst zu. Zugleich erhält damit das Pfarramt in Adelsberg als Sitz der Verwaltung für das Schwesternkirchverhältnis einen besonderen Stellenwert.  

 

Im Kirchenvorstand sind wir über die konstruktive Zusammenarbeit und die geschwisterliche Atmosphäre bei den stattfindenden Gesprächen sehr dankbar, trotz unterschiedlicher Ansichten und einer sehr komplexen Materie. Der Wille, den Strukturprozess bewusst und zukunftsorientiert zu gestalten, ist zu spüren. Wir hoffen sehr, dass dieser Wille auch von den einzelnen Gemeindemitgliedern mit aufgebracht wird. und laden dazu ein, insbesondere die gemeinsamen Gottesdienste dazu zu nutzen, um sic über die derzeit bestehenden Gemeindegrenzen hinweg zu begegnen  und Beziehungen zu knüpfen. Ferner bittet der Kirchenvorstand darum, den Strukturprozess weiterhin im Gebet zu begleiten.

Pfarrer Daniel Förster

 

 

 

 

450-Jahr-Feier der Adelsberger Kirche - unser Geburtstagsgeschenk

Wir haben einen Schatz entdeckt: einen barocken Abend-mahlskelch, der offenbar nur wenige Jahrzehnte nach dem Bau unserer Kirche entstanden ist. Wie kam es dazu? Da wir seit etwa zwei Jahren Abendmahl mit Kindern feiern, ist eine Ergänzung unserer Abendmahlsgeräte (Kelche und Kannen) erforderlich. In diesem Zusammenhang gab uns Herr Schmidt vom Kunstdienst der Landeskirche wichtige Informationen zu unserem bisherigen Bestand sowie gute Tipps zu dessen Ergänzung.

Dabei rückte er den Wert des jahrhundertealten vergoldeten Kelches in unser Bewusstsein. Er ist reparaturbedürftig und lange Zeit nicht benutzt worden, was wir nun ändern wollen. Bevor er aber wieder in Dienst genommen werden kann, ist eine gründliche Aufarbeitung unerlässlich. Während uns der barocke Kelch mit den Gläubigen bis ins 17. Jahrhundert zurück verbindet, sollen die nunmehr erforderlichen zusätzlichen Kelche sowie eine Kanne eine Brücke zu möglichst vielen Genera-tionen nach uns schaffen. Deshalb wollen wir sie von einem sächsischen Handwerksmeister passend zu bereits vorhandenen Kelchen anfertigen lassen – als etwas nachhaltig Wertvolles und Würdiges für die Feier des Heiligen Abendmahls. Das hat seinen Preis: Wir benötigen für zwei neue Kelche und die Restaurierung des barocken Kelches ca. 9500 €. Aus dem Haushalt der Kirchgemeinde kann verständlicherweise nur ein geringer Teilbetrag kommen. Spenden in Höhe von ca. 3000 € wurden uns bereits zugesagt; je nach dem gesamten Spendenaufkommen kann auch die notwendige zusätzliche Kanne in Auftrag gegeben werden.

Wir freuen uns über jeden finanziellen Beitrag, um dieses Projekt bis zur Feier des 450. Geburtstages unserer Kirche im Herbst dieses Jahres verwirklichen zu können. Überweisungen können auf das Konto der Kirchgemeinde Chemnitz-Adelsberg erfolgen: IBAN: DE 80 3506 0190 1630 9000 14; Verwendungszweck: Abendmahlsgerät

Außerdem ist es möglich, Altsilber oder Altgold (Besteck, Gefäße, Schmuck Zahngold…) dafür im Pfarramt oder bei Mitarbeitern der Kirchgemeinde abzugeben.

                                                           Das Projektteam Abendmahlsgerät